Mittwoch 20.10.2004
Am letzten Samstag haben wir unser kleines Richt-, Geburtstags-, bzw. Einweihungsfest gefeiert und damit endlich die ersehnte Baupause eingeleitet. 14 Tage werden wir jetzt nichts am Anbau machen, sondern einfach mal wie "normale" Menschen leben!

Immerhin haben wir jetzt auch wieder eine halbwegs normale Wohnung mit Küche!

Am Samstagnachmittag haben wir mit der PEKiP-Gruppe und zwei Familien gestartet: mit 9 Kindern war es schon recht wuselig in der Küche! Ich musste einem dreijährigen Bob der Baumeister Fan versprechen, dass er zum Estrichlegen vorbei kommen darf, denn er möchte doch sooo gerne einmal unseren Betonmischer in Aktion erleben...

Gegen 17 Uhr ging die PEKiP-Gruppe und Arbeitskollegen, Freunde und Nachbarn kamen. Mit insgesamt 36 Leuten plus 4 Kiddies war dann auch der Anbau gut gefüllt.

Die Gulaschsuppe hat Gott sein Dank allen geschmeckt (ein Antipastiteller stand für Vegetarier bereit), so dass sich das wochenlange Gulaschtasting gelohnt hat. Ehrlich gesagt werde ich die eingefrorenen Reste jetzt erstmal für ein paar Wochen oder Monate im Tiefkühler vergessen...

Mein selbstgemachter Pfirsichlikör aus alten Landjugendtagen kam besonders bei den Nachbarinnen an, was man vor allem daran sah, dass am Abend die vier Flaschen leer waren. Übrigens habe ich erfahren, dass das Likörchen im Münsterland unter dem Namen "Orgasmus" bekannt ist. So, so - das erklärt einiges! *gg*

Alkohol wurde reichlich (getrunken, aber auch) mitgebracht: ein Weinbergspfirsichlikör (ganz anders als mein selbstgemachter) steht Dank der Gäste jetzt in unserer bescheidenen Hausbar, und von Absinth über Champagner bis hin zu Zutaten für diverse Cocktails haben wir nun alles im Haus, was man für einen Schirmchenabend braucht. Sogar an ein Barbuch, Trinkhalme und einen Icecrusher haben Holgers Arbeitskollegen gedacht.

Überhaupt sind wir/ bin ich mit vielen schönen Geschenken überrascht worden. Hannah ist natürlich auch nicht leer ausgegangen und so haben wir zur Zeit ein Blumenmeer und einen großen Vorrat an Brot und Salz in unserer neuen Küche.

Ich hatte gar nicht damit gerechnet, dass dieser alte Brauch noch so bekannt ist. Die Pallette reicht von einer Backmischung bis zu selbstgebackenem Brot.

Alles in allem war es ein gelungener Abend, der gegen 2 Uhr sein Ende fand. Sogar Hannah hat bis auf ein kleines Schläfchen bis um Mitternacht mitgefeiert, da Klein Ben, 1 Jahr alt, so schön mit ihr gespielt hat.
19:15 Uhr | 4 Kommentare | Dies und Das


Freitag 15.10.2004
Für Pia:

Die Knubbelnase hat ihren Platz in meiner Küchenorchidee gefunden! Herzlichen Dank noch einmal! *freu* Allerdings haben die Gespensterchen unterwegs ein paar Haare rausgerissen...
22:49 Uhr | 2 Kommentare | Dies und Das


Donnerstag 14.10.2004
Holgers erster Kommentar zu meiner neuen "Frisur": "Du brauchst einen neuen Friseur - wir haben doch eine Rechtschutzversicherung: können wir den alten verklagen?"

Na danke! Ja, sie sind zu kurz, nein, ich wollte es nicht so, vielleicht gewöhnt man sich ja dran. Immerhin sind die Strähnen in Ordnung. Da meine Haare wachsen wie Unkraut habe ich berechtigte Hoffnung, dass ich in drei, vier Wochen schon wieder eine passable Länge erreicht habe.

Bis dahin tue ich es Hannah gleich und setze in der Öffentlichkeit Mützen oder Kapuzen auf...
15:26 Uhr | 2 Kommentare | Dies und Das


Mittwoch 13.10.2004
Als Zebra vom Friseur zu kommen ist nicht gerade das, was ich mir für den heutigen Tag vorgenommen hatte. Daher durfte die Friseurin auch gleich nach dem Fönen nochmal ran: Tönung über die "etwas zu hell" geratenen Strähnchen machen, auch wenn sie das schön fand, mir war es "etwas zu kontrastreich". Für über 60 Euro ist ein zweites Haarewaschen ja wohl drin!
13:57 Uhr | 3 Kommentare | Dies und Das

Bin ich froh, wenn der der 16. ist und damit die magische Grenze erreicht.

Ich freue mich sehr auf unser kleines Richtfest-Geburtstags-Etwas, denn dann wird das gefeiert, was wir in den letzten 7 Monaten geschafft/geschaffen haben. Nicht das Endprodukt ist wichtig, sondern der Weg dahin.

Seit dem 5.März wurde gebuddelt, gerödelt, geschleppt und gearbeitet. Jeden Tag. Auch sonntags.

Mittlerweile sind wir alle so ausgepowert, dass unsere Arme schwer, die Knie kaputt und die Köpfe leer sind. Daher ist es auch hier ein bißchen ruhiger.
09:27 Uhr | kommentieren | Dies und Das


Sonntag 10.10.2004
Am Freitag wurde ich zum Ersthelfer: auf der Strasse nach Düsseldorf standen zwei wacklige ältere Herrschaften mitten auf der Strasse. Der Mann stützte seine Frau, die vom Rad gefallen war. Niemand hielt an außer Holger und mir. Erst als ich gemeinsam mit dem Mann die verletzte Frau am Strassenrand auf ein Kissen gesetzt hatte, hielt ein weiterer Helfer, der auf meine Bitte hin die Polizei rief, um einen Krankenwagen anzufordern.

Seine Standortbeschreibung hätte besser nicht sein können (Haltestelle der Strassenbahnlinie 712, Haltestelle xy, Einmündung Soundsoweg) und trotzdem kam von der anderen Seite der Leitung die Antwort, dass man nicht wisse, wo das sei und er solle doch bitte die Feuerwehr anrufen. Bei denen ging jedoch niemand ans Telefon!

Es kann doch nun wirklich nicht sein, dass die Polizei nicht fähig ist, auf einen Stadtplan zu gucken oder einen Krankenwagen zu schicken, nur weil man gerade genau auf der Hälfte zwischen zwei Städten einen Unfall hat! Und dass unter der 112 niemand zu erreichen war - ja hallo! Wo leben wir denn?

Da wir Hannah im Auto hatten, bat ich einen weiteren Passanten, meine Aufgabe die Dame zu stützen und zu beruhigen,zu übernehmen.

Mich würde ja nun wirklich interessieren, ob und wann noch professionelle Hilfe kam...
20:18 Uhr | 2 Kommentare | Dies und Das


Donnerstag 07.10.2004
Kind 1: "Guck mal, die bauen ein Haus."
Kind 2: "Aber nur oben!"
14:28 Uhr | kommentieren | Kindermund

Kleberreste entfernt man mit heißem Wasser. Flecken auf Holz entfernt man mit einem Haferkleiebrei, Essigwasser oder einfach nur mit einem Schwamm und Spüli. Eichenmöbel pflegt man am besten mit lauwarmem Bier.

Wenn aber alles nichts hilft, ruft man die IKEA-Hotline an, bekommt Tipps, die man schon kennt und wird dann zum zuständigen Einrichtungshaus weitergeleitet. Da von denen auch niemand nur den Hauch einer Ahnung hat, wie man die Schlieren der Transportfolie vom großen Ekhard Tisch (220x90) bekommt, wird kurzerhand der Austausch des Tisches vorgeschlagen: am nächsten Tag!

Das freut den Kunden! Ich bin gespannt, wann der hoffentlich fleckenfeie Ekhard heute kommt und ob wir wieder mal Polizeischutz brauchen...

Nachtrag 14 Uhr: Der Tisch (fleckfrei und in der richtigen Größe *puh*) kam um 12 Uhr und wurde von zwei schnuckligen Möbelpackern gebracht, von denen der eine unentwegt mit mir geflirtet hat! Unglaublich - und das trotz Hannah! *fg*
09:08 Uhr | kommentieren | Dies und Das


Dienstag 05.10.2004
Kleines Helferlein gern gesehen!

Die Schränke sind wieder eingeräumt - naja, nicht alle, denn wir haben jetzt viel mehr Stauraum als Sachen! Ich würde sagen, beim nächsten Cooking special auf irgendeinem Teleshoppingsender werde ich zuschlagen - sinnloses Zeug, das Raum einnimmt kaufen! ;-)
12:40 Uhr | kommentieren | Dies und Das


Laut diesem Artikel liegen wir mit unserer Küche voll im Trend. Das will ich aber auch meinen! *gg*
11:13 Uhr | kommentieren | Dies und Das

Mein IKEA-Bedarf ist fürs erste gedeckt. "Das aus Deinem Mund" musste ich mir schon anhören, aber gestern hatte ich einen leichten overkill: von der Lieferung der letzten Woche war ein Stuhl kaputt, ebenso eine Küchenfront, ein Drahtkorb sollte zurückgegeben werden - nach Telefonaten mit der Hotline ab zum Umtauschen.

Nach dem Motto "Geh nicht leer" haben wir die Berge an Kartonage in den Volvo gepackt und zurück zu IKEA mitgenommen. Pappe und Styropor sauber getrennt, dann mit den kaputten Sachen zur Reklamation.

Nummer ziehen, warten, der Azubine erklären was los ist, Ausbilder erklärt der Dame das Vorgehen, mit Geldkarte Geld zurück, an Warenausgabe neue Küchenfront abgeholt (alles in allem schon etwas mehr als eine Stunde), dann noch in den Laden rein, einen Stuhl holen wollen, Stuhl ist aber nicht da, zu einem anderen IKEA-Haus fahren, im Stau stehen, Stau umfahren, verfahren, Parkplatz rappelvoll, im Laden kein Sauerstoff mehr, statt versprochener 13 Stühle nur 2 da, Pakete beide offen, egal.

Zuhause: Aufbau der Sachen, Holztablett (als Besteckkasten in Küchschubladen passen sollend) - schief und zu groß für Schubladen, am Bilderrahmen Rückwand nicht zu entfernen, Passpartout zu groß, Glas kaputt. Murks.
08:53 Uhr | 2 Kommentare | Dies und Das


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