Ich heirate und habe zwei Brautsträuße, die ich zu unterschiedlichen Zeiten am Hochzeitstag werfe und die von zwei verschiedenen Mädels aufgefangen werden. Ich kenne alle Leute in diesem Traum, nur die beiden Mädchen nicht. Gegen Ende der Hochzeitsfeier möchte ich mir meine Sträuße zurückholen, denn ich wurde gezwungen sie zu werfen, es war also nicht mein freier Wunsch. Die Mädchen liegen in einem Doppelbett und wollen mir die Sträuße nicht wiedergeben und auf den Hinweis, dass der eine Strauß doch schon getrocknet ist, meinen sie nur "Dann müssen wir das nicht mehr machen".
Ich falte ihnen zwei Stoffservierten auf ziemlich kunstvolle Art und sie können daraus lesen, wann sie endlich mit einem Mann glücklich werden und ob sie heiraten. Wie gerufen kommen zwei gutaussehende Kerle herein und wollen die Mädchen direkt verführen. Daraufhin sind sie so abgelenkt (wen wundert's?!), dass ich meine Sträuße nehmen und verschwinden kann.
Ich stehe plötzlich mit meiner gesamten Familie auf einem Platz und bin kurz davor einen Mann zu erschlagen, der partout nicht aus dem Weg gehen will, obwohl er sieht, dass ich dabei bin, ein Foto zu machen. Ich gehe in ein Gebäude, das aussieht die das Metroplitan Museum of Art im Central Park und in das eine gewagten Holzbohlenkonstruktion führt. Innen besteht es auch nur aus Schalbrettern und Leitern und ist eine Art Jugendherberge. Man kann sich niergends festhalten und bei jedem Schritt geben die Bretter ein bißchen nach. Überall laufen Leute aus meiner Schulzeit herum und ich lande irgendwie - immer noch im Hochzeitskleid - mit Naddel auf einem Sechsbettzimmer.
Spätestens das ist ein Grund, schweißgebadet wach zu werden.
12:40 Uhr
|
kommentieren
|
Dies und Das
14:14 Uhr | 3 Kommentare | Dies und Das
Wenn es nur das Surren wäre... Ich bilde mir sogar ein, dass ich die Flügelschläge auf meiner Haut spüren kann, sobald ich den Arm unter der Bettdecke hervorluken lasse, was aber bestimmt Teil der Mückenparanoia ist, die ich langsam entwickle und kein bißchen der Realität entsprechen kann.
Aber auch das gepaart mit dem *bbbssssss* des Winzlings wäre noch zu ertragen, wenn nicht jeden Morgen an einer anderen Stelle ein Körperteil zum Mitternachtssnack des Biestes geworden wäre und natürlich pünktlich mit dem Aufwachen beginnen würde zu jucken. Vor drei Tagen war es die linke Hand zwischen Daumen und Zeigefinger außerdem das linke Knie, gestern hat mich das Jucken unter der rechten Fußsohle fast dazu gebracht, mit dem Bimsstein die rote Quaddel unterhalb des großen Zehs bis auf den Knochen wegzuschubbern. Heute ist es die rechte Wade, die gleich zweimal, quasi als "all you can eat"-Buffet herhalten musste.
Also entweder kaufe ich mir einen dieser zuknöpfbaren Schlafanzüge mit Fußteil und Kapuze und versuche das Vieh einfach auszuhungern oder - schließlich war ich schon in Norwegen mit dem Zelt unterwegs und da wurde man von Mücken fast totgestochen - ich ergebe mich in meine Rolle als Mückennahrung und hoffe, dass sie mich wenigstens während eines kleinen Mittagsschlafes in Ruhe läßt.
08:00 Uhr
|
kommentieren
|
Dies und Das
15:29 Uhr | kommentieren | Dies und Das
Und wenn ich schon einmal dabei bin, könnte ich doch auch gleich den Duft der getrockneten Pfefferminze aus dem eigenen Garten in Dosen füllen. Die frische Minze roch beim Abspülen wie ein ganzer Eimer leckerster Mojitos und dass von der riesigen Menge meist nur ein winziges Häufchen übrig bleibt ist zwar schade, aber nicht zu ändern...
Ich habe letztens gehört, dass man frische Kräuter bis zum 10. September ernten sollte, damit sie noch die meisten Wirkstoffe in sich haben und noch nicht seltsam schmecken, daher haben wir gestern Minze, Salbei und Zitronenmelisse getrocknet und für den Wintertee in Büchsen verpackt. Njammy!
Griechisches Huhn:
Ein Huhn oder reichlich Hühnerkeulen
junge, festkochende Kartoffeln mit Schale
Zwiebeln, entweder klein und ganz oder in Vierteln
Paprika in Streifen
Salbei, frisch
Rosmarin, frisch
Thymian, frisch
Knoblauch, Knoblauch, Knoblauch
reichlich Olivenöl, Chili und Zitronensaft
ca. ein halber Liter Brühe
Das Ganze auf einem Backblech drapieren, die Kräuter unter das Hühnchen legen, die Knoblauchzehen und Chilis taktisch klug verteilen, mit Brühe aufgießen, das Öl über die Hühnerstücke gießen, gerne noch grobes Meersalz und Pfeffer aus der Mühle drüber, bei 230°C 20 Minuten und danach bei 170°C weitere 90 Minuten backen.
Köstlich!
14:42 Uhr
|
1 Kommentar
|
Dies und Das
Ich war gerade beim Zahnarzt, um einen Antrag zur Kostenübernahme durch die Krankenkasse abzuholen. Das ging recht fix, alles kein Problem. Die Sprechstundenhilfe meinte auch, dass die KK-Filialen in Düsseldorf das direkt genehmigen und das in Ratingen wahrscheinlich genauso flott ginge.
Pustekuchen!
"Das muss ich erst nach Velbert schicken, dann bekommen Sie nächste Woche von uns einen Bescheid!" trällert mir die gut gelaunte KK-Angestellte entgegen. "Und warum können die Leute in Düsseldorf das sofort genehmigen?" - "Keine Ahahanung!" grinst sie mich an. Ich lehne mich ein bißchen über den Schreibtisch zu ihr herüber, lächle sie mit meinem bissigsten Lächeln an, doch bevor ich etwas sagen kann stottert sie ein "Ich kann es ja mal schnell telefonisch versuchen".
Keine zehn Minuten später habe ich meine Zahnarztsprechstundenhilfe am Telefon, um mit ihr einen Termin zu vereinbaren - ohne Probleme am kommenden Donnerstagvormittag.
Geht doch, geht doch!
12:04 Uhr | 1 Kommentar | Dies und Das
08:53 Uhr | kommentieren | Dies und Das

Nichts für Leute mit Höhenangst, aber ein absolutes Muss für Landeier wie mich, die vom Münsterland ins Ruhgebiet gezogen sind - auch wenn ich mittlerweile zwischen Bergischem Land und Rheinland wohne, aber schließlich arbeite ich noch im Pott.
Im Park kann man die Geschichte dieses Landstrichs einmal hautnah erfahren und eine Ahnung davon bekommen, wie die Menschen hier früher gearbeitet haben. Der Hochofen 5 ist komplett begehbar und bietet neben dem einen oder anderen Fotomotiv einen herrlichen Ausblick über den ganzen Landschaftspark.
11:42 Uhr
|
2 Kommentare
|
Dies und Das
00:27 Uhr | 2 Kommentare | Dies und Das
16:11 Uhr | 2 Kommentare | Dies und Das
12:47 Uhr | 3 Kommentare | Dies und Das
Bei der telefonischen Auskunft, ob mein Fahrzeugbrief denn nun da sein (man wollte mich ja angeblich anschreiben...) habe ich direkt erfragt, welche Kosten da auf mich zukommen:
"10 Euro für den neuen Schein und 15 Euro Lagerungsgebühr und Porto für den Fahrzeugbrief, der von uns wieder zurück an die Bank geschickt wird."
Als mir dann die Dame heute morgen endlich den Schrieb vorlegte, auf dem ich unterschreiben musste, war es nochmal einen Euro teurer. "Bearbeitungsgebühr". So so.
Viel interessanter als die plötzliche Preiserhöhung war das Gespräch zwischen meiner Sachbearbeiterin und ihrer Kollegin am "Geschlossen-Schalter". Ich kam mir ja schon wie ein kleiner Eindringling vor, denn die Dame, die meine Papiere entgegennahm wurde von ihrer Kollegin ununterbrochen zugetextet: "Ja und dann wollten wir im Internet das Hotel vorbestellen. Da stand 79 Euro. Als wir dann zwei Tage später nochmal geguckt haben und buchen wollten, da kostete das plötzlich 99 Euro und man sollte 10 Euro Rabatt bekommen, wenn man online bestellt. Überleg Dir das mal! Innerhalb von zwei Tagen! (Anmerkung: das kennen wir doch irgendwoher...) Ob ich denn was mit der ADAC Card günstiger bekomme, wollte ich wissen und da sagt die am Telefon, dass das nur geht, wenn wir direkt im Hotel buchen. Woher soll ich denn dann wissen, dass da noch was frei ist?" Und von der anderen Seite: "Wie machen wir das denn jetzt mit dem Einkauf? Soll ich Microwellenpopcorn und Chips holen?" und als dann Kollegin A wieder anfing "Wir haben dann doch das Hotel für 39 Euro gebucht" hätte ich fast einen Schreikrampf bekommen. Meine Sachbearbeiterin starrte stur auf ihren Bildschirm, gab dabei aber reichlich Kommentare in alle Richtungen von sich und fing dann selbst ganz versonnen an, als ein Kollege mittleren Alters mit absoluter Durchschnittsvisage und bordeauxrotem Pullunder reinkam: "Hach der Klaus! Ich finde das ja zu süß, wie er von seiner Filmkarriere träumt...". Ja, filmreif ist die Vorstellung hier auch, denke ich bei mir und bin froh, dass ich bald meine neuen Papier bekomme. "Sie gehen dann mit dieser Karte zum Automaten, bezahlen und werden dann mit dieser Nummer hier oben rechts aufgerufen. Schönen Tag noch!"
Wie mein Fahrzeugschein von meiner Sachbearbeiterin zum Ausgabeschalter gekommen ist, wird mir ein ebenso großes Rätsel bleiben wie die Sache mit dem Kollegen Klaus, der aussieht wie ein Typ aus den 50ern, den man damals eingefroren und heute wieder aufgetaut hat und eine Filmkarriere anstrebt. Gott sei Dank hat sich "auf dem Amt" in den letzten Jahrzehnten nichts geändert.
09:35 Uhr
|
kommentieren
|
Dies und Das