Freitag 07.09.2007

Es war eine traurige, aber dennoch schöne Feier.

Der weiße Sarg war mit weißen Rosen und wunderschönen Sonnenblumen geschmückt.

Aarons Eltern standen da, gefasst nach außen, das Chaos, die Leere im Innern nicht zeigend.

Aarons Mutter sprach lang am Grab zu ihrem Sohn, ihr Mann hielt sie fest an der Hand.

Tabea sprang lachend herum, die Endgültigkeit mit ihren drei Jahren nicht begreifend. "Da liegt mein Bruder drin!"

Ich habe Aaron gedankt, dass wir ihn kennenlernen durften. Denn so traurig sein Tod ist, so zeigt er uns doch, wie sehr wir das Leben lieben und genießen sollten.

Nehmt Eure Kinder, Eure Männer und geliebten Menschen heute einmal fest in den Arm. Denkt an Aaron und seine Familie. Und dann freut Euch! Lebt! Seid dankbar und stark!

Aarons Eltern sind es auch.
14:48 Uhr | 10 Kommentare | Dies und Das


1. Von Bella http://www.westendgirl79.blogspot.com (07.09.2007 15:38 Uhr)

*schnüff* :(


Das werd ich sicher tun, heute. Und morgen dann den Rest der Familie.

2. Von Yvonne http://www.dreikaisers.de/ (07.09.2007 17:35 Uhr)

...und bei mir kullern schon wieder die Tränen! Ich bewundere Aarons Eltern und ich musste heute öfter an ihn denken. Verrückt, wenn man bedenkt, dass ich weder ihn noch seine Eltern (und DIch ja letztendlich auch nicht) kenn...
3. Von tanja (07.09.2007 20:15 Uhr)

Aarons Mama wird, wenn sie die Kraft dazu hat, hier Eure lieben Kommentare lesen und vielleicht sogar antworten. Wenn sie die Kraft dazu hat.


Yvonne, das macht ja gerade die Blogs aus: Man kennt sich nicht und weiß doch so viel übereinander. Man kennt sich nicht und lebt doch miteinander. Bei manchen Menschen aus meiner Umgebung hab ich das Gefühl, dass sie weniger preisgeben und weniger authentisch sind, als die "fremden Freunde" im Netz.


Und letztendlich macht nicht die Körperlichkeit, das sich mal umarmt und gesehen haben die Nähe aus, die man im Netz teilweise erfährt.


Und liebe Worte kommen immer an, egal ob persönlich, durchs Telefon oder eben schriftlich in Karten oder Kommentaren.


Und das zählt doch nur, oder?

4. Von Mareike (07.09.2007 21:10 Uhr)

Hallo,
bin durch Zufall die Tage mal wieder auf diese Seite gekommen. Noch heute verfolgt mich die Geschichte vom kleinen Aaron.
Meine Tochter ist im Januar geboren und ich will mir gar nicht vorstellen wie das Gefühl ist sein Kind zuverlieren. Ich wünsche ihr und ihrer Familie viel Kraft und wollen wir hoffen das er irgendwo jetzt glücklich ist. Ich gehe jetzt noch mal meiner Tochter noch mal einen Kuß geben, auch wenn sie schläft.
Tief betroffen
Mareike
5. Von e.s. (07.09.2007 21:16 Uhr)

wünschen der betroffenen familie und euch ganz viel kraft, diesen tragischen verlust zu verkraften. ich kenn euch zwar nicht aber.... es fehlen mir einfach die worte so traurig stimmt mich dies. liebe grüsse
elli
6. Von Yvonne http://www.dreikaisers.de/ (07.09.2007 22:02 Uhr)

Das sehe ich auch so. Ich habe oft das Gefühl die „Unbekannten” aus den Blogs besser zu kennen als manchen Bekannten... In Kaiserslautern beim Bloggertreffen konnte ich feststellen, dass kaum ein Gefühl der Fremdheit aufkam.

Ich finde es sehr mutig von Aarons Mama sich dies hier alles durchzulesen. Andererseits ist es vielleicht auch ein wenig tröstend wenn man so viel Zuspruch von Femden bekommt.
7. Von Ines http://die-schaefers.blogspot.com (07.09.2007 22:39 Uhr)

Ich habe noch immer einen Kloss im Hals und einen Stein im Bauch. Mir fehlen einfach die richtigen Worte- und dennoch- ich fühle mit der Familie. Und mit den Freunden.

Viel Kraft für die kommende Zeit!
8. Von melanie (08.09.2007 08:59 Uhr)

Das Leben kann schon verdammt traurig und schwierig sein - (versuchen auch die Zeit mit Simon und Johanna nach der schlimmen Diagnose zu genießen) - Man muss einfach lernen stark zu sein....denn eure jetzige Erfahrung zeigt....es geht auch noch schneller und schlimmer!! Im Gedanken bei Aaron - seiner Schwester - seinen Eltern und bei Euch
melanie
9. Von Bini. http://www.myblog.de/bini-nun-auch (10.09.2007 09:27 Uhr)

immer und immer wieder lese ich diesen Eintag und versuche dieses leere "Warum" zu erfassen und begreifen und tröstende Worte zu finden ... Aber es klappt nicht und wenn es mir schon so geht ( und wohl den meisten, die von diesem Schicksal gehört haben) kann ich mir nicht einmal ansatzweise vorstellen, wie es den Eltern jetzt gehen muß. Meine Gedanken sind bei ihnen und mein Herz weint mit ... und gleichzeitig sende ich eine liebe Umarmung an diese kleine Familie sowie an Euch

Bini.
10. Von Martina http://www.myblog.de/schocki (10.09.2007 10:19 Uhr)

Seitdem Du von Aaron gebloggt hast, les ich diese Einträge immer und immer wieder und jedesmal stehen mir die Tränen in den Augen bzw. rollen mir durch das Gesicht...

Auch meine Gedanken sind bei Aarons Familie und auch bei Euch.

Martina
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