Dienstag 18.11.2014
Kleiner Zwischenbericht zum Thema "Kampf dem Haushalts-Chaos" - ja, das Thema ist mir momentan wichtig!

Ich habe schon seit Jahren ToDo Listen geführt, weil mir sonst einfach Sachen durchrutschen, wenn ich sie mir nicht aufschreibe. Aber seit ich meine Listen auf einen Wochenplan aufteile, fühle ich mich freier, weil ich nicht ständig überlegen muss, wann ich was noch in meinen Tagesablauf quetschen muss.

Ich nehme mir also einfach meine ToSo Liste, die klassischerweise ja immer schön mit Punkten oder Strichen vorne dran untereinander auflistet, was zu tun ist und verteile die einzelnen Punkte auf die ganze Woche. Dafür mache ich mir auf einem DIN A5 Blatt einen klassischen Stundenplan, allerdings ohne die Stundeneinteilung, so planungswütig bin ich dann doch nicht! ;-)

Es geht mir darum, einzuschätzen, was wie lange dauert und an welchem Wochentag ich was erledigen kann oder muss (z.B. Kuchen backen für den Tag der offenen Tür an der Schule).

In der letzten Woche hatte ich pro Tag acht Aufgaben, die ich abarbeiten wollte. Da waren dann Sachen dabei, die länger dauern oder andere Sachen nach sich ziehen und Dinge, die schnell erledigt sind.

Wichtig ist, die Aufgaben nicht zu groß zu fassen: "Küche aufräumen" ist so eine "never ending story", das muss man einfach in kleinere Happen aufteilen: Schränke abwaschen, Geschirrschrank entrümpeln, Gewürze durchgucken, Tiefkühler abtauen oder Kühlschränke auswaschen sind nun mal nicht in fünf Minuten erledigt.

Ich muss jetzt nur noch besser darin werden einzuschätzen, was wie lange dauert. Es macht ja keinen Sinn "25 ebooks in den Shop einpflegen" mit "Fenster putzen", "Betten beziehen" und "Großeinkauf" in einen Vormittag quetschen zu wollen.

Wichtig ist mir aber auch, Platz zu lassen für spontane Sachen oder nervige Arbeiten, die sich plötzlich aus einer Aufgabe ergeben.

Aber auch für mich: Für das entspannte Tässchen Tee und blättern in der Flow, für ein Viertelstündchen Pinterest, für das Frühstück mit Freundinnen.

Da ich in den letzten zwei Wochen aber "wieder Grund" in viele Bereiche gebracht habe und sich einige Ecken nun einfach besser organisiert zeigen, macht es mir den alltäglichen Kampf wirklich einfacher.

Und das ist doch das schönste Geschenk, das man sich selber machen kann: Du hast Dich durch etwas durchgekämpft und hast es nun jeden Tag ein bißchen leichter. Wunderbar!
11:39 Uhr | kommentieren | Dies und Das


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