Freitag 25.04.2003
Heute Nacht mal wieder wild geträumt:

Wir leben in einer Art Wohnwagenzelt, bei der die Toilette zur Strasse offen ist und jeder zugucken kann, wenn man mal muss. Aber es ist urgemütlich, mit den Nachbarn vom Klo aus zu plaudern.
Plötzlich stehen Holger und ich in einer kleinen Gasse, in der ein braunes Fohlen rumläuft, dass dort nicht hingehört. Unter lautem Gewieher läßt sich das Tier einfangen und wir wandern zielsicher zu einem Kindergarten, der meiner Meinung nach 1) den Besitzer kennt und 2) im Gegensatz zu uns ein Telefon mit Akku hat, um diesen anzurufen. Nach langem Hin und Her kommt der Besitzer holt sein Tier ab und wir fahren zu unserer Hochzeit.
Wir kommen zum Restaurant, das anders aussieht als gewohnt und eher eine Mischung aus unserem Restaurant und Haus Cromford darstellt. Drinnen warten schon Gäste, aber wir werden nicht besonders freudig empfangen, sondern eher so, wie alle anderen Gäste auch.
Ein Schotte überreicht mir ein schlecht verpacktes Geschenk, über das ich mich sehr freue und ich setzte mich zu Holger.
Die Dame uns gegenüber bittet uns, noch bis 17 Uhr mit dem Essen zu warten, obwohl es der Uhr an der Wand nach schon 22:30 Uhr und draussen stockdunkel ist.
Mir fällt auf, dass wir zwar wie ein echtes Brautpaar gekleidet sind, wir aber am Rand eines Tisches sitzen, weit weg von meinen Eltern, wir nicht besonders beachtet werden und ich überhaupt nicht weiß, was hier gerade passiert. Ich frage Holger, warum wir hier sind und er sagt, dass es unsere eigene Hochzeitsfeier sei. Ich gucke wieder auf die Uhr und frage, ob wir denn beim Standesamt gewesen wären. Wir gucken uns an und wissen, dass wir wegen des Pferdes den Termin verpasst haben.
Mir fällt auf, dass ich kein Makeup trage und ich meine Haare selbst geflochten habe. Ich beginne die Zöpfe zu lösen und Holger meint, dass es doch keiner merken würde, dass wir gar nicht verheiratet sind, da wir doch nur zur Feier eingeladen hätten. Wir sollten einfach so tun, als sei alles in Ordnung. Da unsere Ringe noch in der Reparatur sind, würde das auch nicht auffallen.
"Und was ist mit den Hochzeitsfotos? Die haben wir doch auch nicht machen lassen, oder? Die Leute wollen doch Bilder haben!" frage ich und werde wach.

Ich sehe diesen Traum jetzt einfach mal als eine Art Generalprobe, bei der ja bekanntlich alles total chaotisch ablaufen muss, damit die Premiere gelingt. Schließlich gibt es bei Hochzeiten nur eine einzige Aufführung und da sollte sowas möglichst nicht passieren!
13:45 Uhr | kommentieren | Dies und Das


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