Sonntag 30.04.2006
Gestern haben wir ausführlich den Rentenanfang meines Schwiegervaters gefeiert.

Es fing mit einem leckerem Senfrostbraten an, den wir nach diesem Rezept (für 6 Personen) hergestellt haben:

Sechs Rindersteaks in der Pfanne scharf anbraten, aber nicht durchgaren. 4 kleine Zwiebeln (etwa 150g) in einer zweiten Pfanne glasig dünsten und kaltstellen.
Die Zwiebeln mit 250 g mittelscharfem Senf, 4 weichen Toastbrotscheiben, 2 Eiern, 2 EL Öl und Pfeffer pürrieren und die Masse auf die Steaks geben, bei 190°C etwa 20 Minuten im Backofen überbacken.
Dazu gab es krosse Kartoffelwürfel und Salat.

Nach einer kurzen Mittagspause sind wir mit meinen Schwiegereltern nach Köln ins Schokoladenmuseum gefahren.

In Köln war mal wieder die Hölle los, aber das knapp einen Kilometer lange (!) Parkhaus unter der Rheinauinsel war fast leer.

Hannah war kurz vor Bilderstöckchen eingeschlafen und so packten wir sie in den Buggy und wunderten usn, als sie auch vom leckeren Duft im Museum nicht wach wurde.

Selbst als wir am Schokoladenbrunnen eine Waffel abgestaub und ihr die flüssige Schoki auf die Lippen getropft haben, hat sie sich nicht gerührt! *g*

Schließlich haben wir Hannah dann doch wecken müssen und sie ließ sich wenig beeindruckt eine Schokowaffel in die Hand drücken.

Hannah mag halt lieber Schoki in fester Form, aber auch da kam sie auf ihre Kosten, schließlich hatten wir an der Kasse schon die ersten Täfelchen abgestaubt.

Bevor wir wieder nach Hause fuhren, machten wir noch einen Abstecher in den angeschlossenen Shop und deckten uns mit allerhand Leckereien ein:

Weiße Trinkschokolade in Kugelform, allerleckerste Dolfin-Schokoladen (die Verpackung erinnert an Tabakpäckchen und verstärt so den Eindruck, dass es sich bei Schokolade doch um eine Droge handelt!), absolut geniale karamellisierte Kakaobohnen mit Chili in Schokolade und die eine oder andere Neuware in unserem Haus.

Den geplanten Stadtbummel mit Essen wurde auf unbestimmte Zeit verschoben, denn bei Regen durch Köln zu laufen und an einem Samstagabend noch einen freien Tisch zu ergattern, wollten wir uns dann doch schenken.

Stattdessen gab es Zuhause frisch gebackenes Brot und eine anschließende Degustation der süßen Köstlichkeiten.

Ich weiß nicht, ob wir das in Köln noch hätten toppen können.
19:08 Uhr | kommentieren | Dies und Das


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