Sonntag 05.03.2006
Eine Woche heftigeste, aber leider nicht lokalisierbare Schmerzen hab ich mal wieder hinter mir. Ich konnte zum Schluss nicht mehr sagen, ob irgendein Zahn, das Zahnfleisch, das Ohr oder das Kiefergelenk für das imaginäre Messer in meinem Kopf verantwortlich waren.

Die Schmerzen waren heute so stark, dass ich mich dazu entschieden habe, dann doch notfallmäßig in die Westdeutsche Kieferklinik nach Düsseldorf zu fahren, bzw. mich fahren zu lassen.

Dort stand dann auch relativ schnell fest, dass ein Weisheitszahn, der vor acht Wochen eine neue Füllung bekommen hatte, ein sogenanntes Schleiftrauma erlitten hat. An der Wurzelspitze entwickelte sich eine fiese kleine Entzündung, die nur Dank eines Penicillins, das ich schon seit Donnerstag nehme, nicht zum Abszess wurde.

Im Gegensatz zum letzten Mal konnte ich mich heute deutlich schneller trennen. Auf weitere 15 Monate Rumgehampel mit Wurzelbehandlung, Wurzelspitzenresektion und dann doch der Extraktion, kann ich verzichten. Vor allem, da es sich um einen evolutionär überflüssig gewordenen Zahn handelt.

Raus isser, der Eins-Achter, mit knapp 16 Jahren Verspätung noch dazu. Damals hatte ich eine lose Zahnklammer und die Kieferorthopädin wollte mir unbedingt alle Weisheitszähne ziehen lassen. Da ich aber im Oberkiefer schon die Vierer lassen musste (warum weiß wohl nur Frau Doktor), habe ich meine oberen Achter hartnäckig verteidigt.

Und was hab ich davon? Einen bedudelten Kopf von den Schmerzmitteln, eine noch leicht blutenden Wunde im Mund und eine weitere Erfahrung in Sachen Zahnklinik. Danke.
00:43 Uhr | 2 Kommentare | Dies und Das


1. Von Sandra http://www.m8trix.de (06.03.2006 09:52 Uhr)

Autsch! Hoffe nun gehts Dir bald besser!
Das Foto ist mal mega fies :p *mitfühl*
2. Von tanja (06.03.2006 13:43 Uhr)

Danke, danke! Mitfühlen kannst Du bestimmt, bist ja auch eine ehemals Zahnschmerzgeplagte. Lass da jetzt bloß die Finger von und mach nicht aus Sympathie mit - als Schwangere sollte man sich schonen! ;-)
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